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HowTo: Lightroom Tempo Tipps

Tempo Kopie

Wenn Lightroom eine Schwäche hat, dann vielleicht die mangelnde Performance an einigen Stellen. Hier einige Tipps, die Ihre Lightroom Umgebung schneller machen.

Tipp 1: Leistungsstarker Rechner

Die Mindestsystemanforderungen zum Ausführen von Lightroom sind nur die Systemanforderungen, die erforderlich sind, damit Lightroom funktioniert. Zusätzlicher Arbeitsspeicher und insbesondere ein schnellerer Prozessor können die Leistung von Lightroom deutlich verbessern.

Optionen zur Verbesserung der Leistung:

64 Bit-, Multicore-Prozessor (mit bis zu sechs Kernen für optimale Leistung; eine höhere Leistung ist besonders dann erforderlich, wenn Sie mehrere Monitore oder Monitore mit hoher Auflösung verwenden).
mindestens 4 GB Arbeitsspeicher, mehr, wenn Sie gleichzeitig Photoshop verwenden
schnelle Festplatten, insbesondere für den Katalog und die Vorschaubilder
Um die Details der jeweiligen Systemkonfiguration in Lightroom anzuzeigen, wählen Sie „Hilfe“ > „Systeminformationen“.

Verwenden einer schnellen Festplatte

Für einen einfachen Arbeitsablauf ist ein schnelles (7200 U/Min) internes S-ATA-Laufwerk ausreichend. Für kompliziertere Arbeitsabläufe ist möglicherweise ein RAID-Array erforderlich.

Das Speichern von Katalogen, Grafikdateien und Vorschaubildern auf einem externen Laufwerk ist praktisch, wenn Sie mit demselben Katalog auf mehreren Computern arbeiten. Dies kann sich jedoch negativ auf die Leistung von Lightroom auswirken. Wenn Sie Ihre Dateien extern speichern möchten, achten Sie darauf, dass Sie über eine schnelle Verbindung verfügen. Sie können beispielsweise eine FireWire-, eine USB 3.0- (nicht USB 1.0 oder 2.0) oder eine eSATA-Verbindung verwenden.

Hinweis: Katalogdateien können nicht auf Netzlaufwerken gespeichert werden.

SystemanforderungLR6

Tipp 2: Katalog optimieren

Lightroom schreibt ständig Änderungen in die Katalogdatei (.lrcat). Wenn sich Lightroom verlangsamt, optimieren Sie den Katalog, indem Sie „Datei“ >, „Katalog optimieren“ wählen. Dadurch muss Lightroom die Datenstruktur des Katalogs überprüfen und sicherstellen, dass sie kurz ist.

Um die Leistung weiter zu optimieren und die Katalogstabilität zu verbessern, wählen Sie beim Verlassen von Lightroom und beim Sichern des Katalogs die Option „Vor dem Sichern Integrität testen“ und „Katalog nach dem Sichern optimieren“. Diese Vorgänge können einen Moment dauern, tragen aber dazu bei, dass der Katalog reibungslos funktioniert.

Tipp 3: 1:1-Vorschaubilder so lange wie möglich beibehalten

Da 1:1-Vorschaubilder schnell viel Speicherplatz verbrauchen, können Sie diese Bilder in Lightroom regelmäßig (täglich, wöchentlich oder monatlich) löschen. Nach jedem Löschvorgang muss Lightroom die Bilder neu erstellen, wenn sie wieder benötigt werden, selbst dann, wenn Sie nur die Lupenansicht verwenden.

Wenn genügend Speicherplatz vorhanden ist, behalten Sie 1:1-Vorschaubilder so lange wie möglich, um die Leistung zu optimieren. Wählen Sie im Fenster „Importieren“ im Bereich „Dateiverwaltung“ die Option „1:1-Vorschauen automatisch verwerfen“ > „Nach 30 Tagen“ oder „Nie“.

Achten Sie jedoch darauf, dass die Datei, die die Vorschaubilder enthält, (die Datei „ [Katalogname] Previews.lrdata“) sehr groß werden kann, wenn die Option zum Löschen von Vorschaubildern auf „Nach 30 Tagen“ oder „Nie“ festgelegt ist. Diese Datei befindet sich im selben Ordner wie die Katalogdatei. Wenn die Option „Nie“ festgelegt ist und nicht ausreichend Festplattenspeicherplatz vorhanden ist, überprüfen Sie die Größe dieser Datei. Löschen Sie die Datei, wenn sie zu groß ist.

 

Tipp 4: Cache-Leistung von Camera Raw verbessern

Jedes Mal, wenn Sie im Modul „Entwickeln“ Bilder im Raw-Format anzeigen oder bearbeiten, generiert Lightroom die aktuellen, hochwertigen Vorschaubilder. Das Programm verwendet die ursprünglichen Bilddaten als Grundlage und aktualisiert dann die Vorschaubilder für alle vorgenommenen Änderungen. Der Vorgang wird etwas schneller, wenn sich die ursprünglichen Bilddaten im Camera Raw-Cache befinden. Lightroom überprüft, ob sich die ursprünglichen Bilddaten im Cache befinden, und kann die anfängliche Stufe des Bearbeitungsprozesses überspringen, wenn die Bilddaten zwischengespeichert sind.

Standardmäßig ist der Camera Raw-Cache auf 1 GB festgelegt. Wenn Sie den Cache erhöhen, können mehr Bilddaten gespeichert werden, die wiederum die Generierung der Vorschau dieser Bilder beschleunigt. Einige Lightroom-Benutzer sind der Meinung, dass die Erhöhung des Camera Raw-Cache auf 20 GB oder mehr zu einer erheblich besseren Leistung des Moduls „Entwickeln“ führt. Um den Camera Raw-Cache zu erhöhen, führen Sie folgende Schritte durch:

  • Wählen Sie „Lightroom“ > „Voreinstellungen“ (Mac OS) oder „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ (Windows).
  • Klicken Sie auf die Registerkarte „Dateiverwaltung“.
  • Experimentieren Sie in den Camera Raw-Cache-Einstellungen mit einer Größe von 10 GB oder mehr.

Um die Geschwindigkeit weiter zu steigern, legen Sie den Cache auf einer schnellen Festplatte ab. Um den Speicherort des Camera Raw-Cache festzulegen, führen Sie folgende Schritte durch:

  • Wählen Sie „Lightroom“ > „Voreinstellungen“ (Mac OS) oder „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ (Windows).
  • Klicken Sie auf die Registerkarte „Dateiverwaltung“.
  • Klicken Sie in den Camera Raw-Cache-Einstellungen auf „Wählen“ und navigieren Sie zu dem Speicherort, an dem Sie den Cache speichern möchten.

Tipp 5: Stellen Sie sicher, dass eine Festplatte mit entsprechender Größe und genügend freiem Speicherplatz verwendet wird

Wenn Sie mit ungenügendem Speicherplatz arbeiten, läuft Lightroom schlecht. Stellen Sie sicher, dass die Festplatte, auf der Ihr Lightroom-Katalog, Ihre Vorschaubilder und Grafikdateien gespeichert sind, mindestens 20 % freien Speicherplatz hat.

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